Alt und lebenssatt

Alte Frau Fotograf: Michael Ströck

Alte Frau Fotograf: Michael Ströck

Im Moment reden alle über Alter, Demenz und Pflege. Auf den großen literarischen Erfolg von Arno Geigers Buch „Der alte König in seinem Exil“ habe ich schon hingewiesen. Aber auch in der SPIEGEL-Titelgeschichte dieser Woche beschrieb eine Journalistin sehr einfühlsam und ohne die spiegeltypische Klischeesprache die zunehmende Demenz ihres Vaters. Nun haben auch die katholischen Bischöfe ein Wort zu Alter und Pflege veröffentlicht. Am Ende der Schrift heißt es:

Das Bild unserer Gesellschaft wird in den kommenden Jahren immer mehr von älteren Menschen geprägt sein, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Bei der Bewältigung dieser Aufgabe sind nicht nur die politisch Verantwortlichen, die Träger von Pflegeeinrichtungen und die Pflegenden selbst gefordert. Jede und jeder stehen vor der Frage, wie eine solche Lebenslage bewältigt werden kann. Pflege geht uns alle an! Die Wertschätzung pflegebedürftiger Menschen drückt sich nicht nur in Geld aus. Aber ohne den Einsatz von zusätzlichen Geldmitteln können gute und angemessene Lebensverhältnisse
im Alter nicht erhalten werden. Eine quantitativ wachsende ältere Generation wird unabdingbar mehr Mitteleinsatz benötigen.

Und ein Nachtrag: Die Stellungnahme der EKD zum Thema ist schon vor einem Jahr erschienen und hier zu finden.

Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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Eine Antwort zu Alt und lebenssatt

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