Das Alte im Neuen

Foto: Anne Caulfield

In der Neuen Zürcher ein interessanter Bericht über zwei Ausstellungen in München, die sich mit Bildern zu Geschichten aus dem Alten Testament beschäftigen. Die Autorin des Essays, Hanne Weskott schreibt:

Kunst und Religion waren einst aufs Engste mit einander verknüpft. So gab es im christlichen Abendland während des Mittelalters nur Bildwerke, die sich religiösen Themen widmeten. Selbst Naturdarstellungen waren in das Heilsgeschehen eingebunden. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicher die Lilie, die als Symbol für die Reinheit und Keuschheit Mariens galt. Weniger bekannt und den heutigen Museumsbesuchern meist sehr fremd ist, dass auch das Alte Testament immer im Blick auf das Neue gesehen wurde: Maria als die neue Eva oder die Opferung Isaaks als Vorbild für den Kreuzestod Jesu.

 

Advertisements

Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
Dieser Beitrag wurde unter Kultur abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Das Alte im Neuen

  1. IWe schreibt:

    Mir scheint ein Satz aus der Einleitung noch wichtig: „In unserer säkularisierten Welt Welt verstehen aber die meisten Menschen kaum mehr Bilder religiösen Inhalts“. Da wäre dann die Frage nach den Möglichkeiten der Kunstvermittlung, die über Referieren des Inhalts der biblischen Erzählungen und kunstgeschichtliche Details hinausgeht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s