Leibniz und die Liebe

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Die sterblichen Überreste des Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) liegen in der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover begraben. Allerdings ist es nicht sicher, ob es wirklich seine Gebeine sind. In jedem Jahr findet in der Neustädter Kirche ein Leibniz-Festival statt, das die Gemeinde zusammen mit der Universität und anderen Trägern veranstaltet.

Am Sonntag, den 8.September, 11.00 Uhr werde ich dort über Liebe und Feindesliebe predigen (Mt 5,43-48):

„Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben« (3.Mose 19,18) und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch:Liebt eure Feinde undbittet für die, die euch verfolgen,damit ihrKinder seid eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, was werdet ihr für Lohn haben? Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden? Darum sollt ihrvollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“

Der Briefschreiber Leibniz spielt bei dieser Predigt eine wichtige Rolle. Der Philosoph war ein unermüdlicher Briefschreiber. In einem Brief an die Kurfürstin Sophie Charlotte vom August 1697 hat er sich auch über Liebe und Gottesliebe geäußert.

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Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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