Hunde und alte Menschen

Fotograf: Katie Cook

Fotograf: Katie Cook

Der alte Mann auf dem Bild liebt seinen Hund. Im Umgang mit Tieren leben alte Menschen oftmals auf. Tiere, besonders Hunde, können Reaktionen auslösen, die im Zuge einer sich verstärkenden Demenz oftmals verschüttet waren. Dazu gehören Emotionen, Erinnerungen, Glücksgefühle. In Karlsruhe ist nun, mit Hilfe des Rotary Clubs Karlsruhe-Baden, ein Verein zur tiergestützten Betreuung dementer Menschen gegründet worden. Sobald wie möglich sollen die ersten Trainingsprogramme für Hunde und ihre menschlichen Begleiter starten. In anderen Städten wie in München gibt es solche Vereine schon länger.

Interessierte können sich hier den Flyer (nach dem nächsten Klick bitte ein zweites Mal auf attachment klicken!) des neuen Vereins herunterladen.

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Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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4 Antworten zu Hunde und alte Menschen

  1. Noga schreibt:

    Meine an Demenz erkrankte Mutter hat in ihren letzten Lebensjahren in einem Pflegeheim wöchentlich Besuch von einem Therapiehund bekommen. Das war ein Highlight für sie und die anderen Bewohnerinnen der Wohngruppe. Insgesamt ist der Umgang mit Tieren für dementiell veränderte Menschen sehr wichtig. In meinem Weblog habe ich unter der Rubrik „Tierisches“ immer wieder darüber geschrieben.
    Die Ausbildung eines solchen Therapiehundes dauert zwei Jahre. Ich hoffe, daß der Verein, auf den Sie hier hinweisen, ausreichend Unterstützung bekommt.

    Wie der Besuch eines solchen Therapiehundes vor sich geht habe ich auf meinem alten Blog hier beschrieben:
    http://alzheimer.myblog.de/alzheimer/art/118206224/Wenn-der-Therapiehund-kommt-

  2. Gott sei Dank – werden Verantwortliche in Seniorenwohnheimen immer bereiter
    diese Tatsachen als wahr und wirklich anzu-ER-kennen.
    Ich selbst bin mit meinem Tobias (Maltserbub am Foto) fast täglich im Seniorenheim und im betreubaren Wohnen unterwegs. Tobi besucht dort all seine FreundInnen und das Vergnügen ist auf beiden Seiten. Tobi ist ein nicht offizieller, aber dennoch *fleißig arbeitender* Therapiehund.
    Ich erfreue mich immer sehr an dem, was ich dabei erleben darf. Die BewohnerInnen warten sozusagen auf Tobis Besuch! Das sind sehr segensreiche Momente.
    Dankbar bin ich dafür.
    HERZ-lichst
    M.M.

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