Goethe, Hebel, Wagner

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Goethe besang das Land, in dem die Zitronen blühen. Johann Peter Hebel verband im „Rheinischen Hausfreund“ biblische Schöpfungsgeschichte und Kosmologie. Der Dichter Christian Wagner war ein ausgewiesener Kenner der Botanik und ein lyrischer Liebhaber aller Pflanzen. In seinem Leben hat er drei Italienreisen unternommen.

Goethe kennt ja nun jeder, Johann Peter Hebel kennen die meisten, aber Christian Wagner war ein Außenseiter der deutschen Literaturgeschichte, eine ganz eigene Persönlichkeit, die sich aus dem württembergischen Warmbronn heraus mit Gedichten und einem eigenen Katechismus („Neuer Glaube“) eine unverwechselbare Stimme verschaffte. In einem Vortrag in Warmbronn („Verdichteter Glaube“) habe ich mich mit dem Verhältnis von Religion und Literatur bei Goethe, Hebel und Wagner beschäftigt. Dieser Essay ist nun in der Zeitschrift „Ta katoptrizomena“ nachzulesen. Das neue Heft 93 ist dem Thema „Kultur“ gewidmet und enthält eine Vielzahl lesenswerter Beiträge zum Thema.

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Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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2 Antworten zu Goethe, Hebel, Wagner

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