Beifang. Folge XXIV

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Bibliothek: Internet, virtuelle Speicher und Ebooks verändern den Charakter von Bibliotheken. Aus Bücherbetreuern werden Wissensmanager. An die Stelle von Regalen treten Server, und aus Benutzern werden User. Diese Veränderungen reflektiert Hubert Spiegel in seinem Essay über einen Kongreß in den Vereinigten Staaten.

Updike: Religion, der amerikanische Alltag und die Vorstadt, das waren die großen Themen des Schriftstellers John Updike. Er war WASP, white, Anglo-Saxon and Protestant und deshalb umstritten. Zwei Essays aus The New Republic zeigen Argumente pro und contra Updike mit Bezug auf eine neue Biographie von Adam Begley.

Sempé: Wenige Karikaturisten mag ich so sehr wie Sempé, seit ich als kleiner Junge die Geschichten vom kleinen Nick gelesen habe. In einem älteren Text formuliert der Schriftsteller Patrick Süskind seine Bewunderung für den französischen Zeichner.

Glocken: Orthodoxe Kirche: Ich hoffe, daß meine Studie über die Funktion von Glocken im Protestantismus bald erscheinen kann. Eine sehr wichtige Rolle spielen Glocken auch in der orthodoxen Kirche. Elif Batuman schreibt in einem ebenfalls älteren Text über russische Glocken, die über Jahrzehnte an der Universität Harvard aufbewahrt wurden.

Oliver Sacks: Vor kurzem ist der Autor und Neurologe Oliver Sacks gestorben. Er nahm seine Patienten darin ernst, daß er ihnen zuhörte und ihre Geschichten erzählte. Norman Doidge würdigt sein Lebenswerk. Jahrelang ging Sacks dreimal in der Woche zu seinem Psychoanalytiker. Und jeden Tag ging er schwimmen. Darüber hat Henri Cole geschrieben.

Weihrauch: Parfüm: Weihrauch zählt zu den Gründen, warum ich nicht katholisch bin. Aber bei Parfüms liegen im Moment Marken im Trend, die Weihrauch ins Duftwässerchen mischen. Auch ein religiöses Phänomen, oder nicht? Quynh Tran hat darüber einen Essay verfaßt.

Frankfurter Schule: Lange vorbei ist die Zeit, als ich nichts anderes als Bücher von Adorno, Benjamin und Habermas las. Die Frankfurter Schule ist in die Jahre gekommen. Sie wird historisiert, und Joachim Güntner wirft einen Blick auf das, was von ihr übrig geblieben ist.

Erinnerung: Vergessen: David Rieff schreibt über das Vergessen, das manchmal besser erscheint als die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, im Leben und auch in der Politik.

Giorgio Agamben: Leland de la Durantaye schreibt über das Werk des italienischen Philosophen Giorgio Agamben.

 

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Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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