Hermann Paterna (1870-1913)

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Bis September ist die Kabinett-Ausstellung über den Schneidergesellen Hermann Paterna (1870-19131) und sein Tage- und Notizbuch noch in der Sammlung Prinzhorn zu sehen. Die gegenwärtige Hauptausstellung der Sammlung Prinzhorn gilt den Werken des von den Nazis ermordeten Malers Paul Gösch  (hier ein Bericht).

Zur Ausstellung ist eine Publikation (siehe Bild oben) erschienen, die ein Faksimile des Notizbuches samt Transkription und Kommentar erhält. Dazu kommen eine Reihe von Essays, die versuchen, das Notizbuch zu kontextualisieren.

Burckhard Dücker, Thomas Röske, Wolfgang Vögele (Hg.), Zwischen Schloß und Irrenhaus. Die Aufzeichnungen Hermann Paternas entschlüsselt und kontextualisiert von einer studentischen Arbeitsgruppe, Heidelberg 2016

Die Publikation kann bei der Sammlung Prinzhorn erworben werden.

Der Reiseweg, den Paterna in seiner Wanderschaft bewältigte, ist auf diesem Youtube-Video zu sehen. Paterna war Schneidergeselle der vor der Wende zum 20.Jahrhundert durch große Teile Nordostdeutschlands zog und immer wieder für einige Wochen oder Monate bei Schneidermeistern arbeitete.

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Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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2 Antworten zu Hermann Paterna (1870-1913)

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