Gebet und Gesang

wordle

Als Nachtrag die Predigt, die ich am letzten Sonntag über Ps 130 (und das Lied Martin Luthers und die Kantate BWV 38 von Johann Sebastian Bach) gehalten habe.

Der Psalm malt ein Bild vom Menschen in der Tiefe. Ganz unten, eingeklemmt von Verzweiflung und Trauer sieht ein Mensch ganz anders aus als in der Höhe des aufrechten Ganges. Oben, im Raum der Öffentlichkeit gelten Gleichheit, Menschenwürde, Respekt, gegenseitige Achtung. Unten, in der Enge herrscht Dunkelheit. Verzweiflung und Sünde wollen sich verbergen. Es gehört zur Verzweiflung dazu, das Versteck und die Einsamkeit zu suchen. In der Tiefe herrscht Dunkelheit, die der Sünder sucht, weil er sich verbergen will. Und es gehört zum Glauben dazu, diese Dunkelheit der Sünde auszuleuchten.

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Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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