Beifang. Folge XXIX

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Erhart Kästner: Vor einiger Zeit las ich zum ersten Mal das „Zeltbuch von Tumilat“, nachdem ich schon als Student den „Aufstand der Dinge“ und das Buch über den Berg Athos gelesen hatte. Eine Rezension Rezension aus der FAZ , eine zweite aus der „Zeit “ und insbesondere dieser Essay von Julia Hiller-von Gärtringen zeigen diesen – wie ich finde – zu Unrecht unterschätzten Autor.

Tod. Trauern. Trost. Der ehemalige katholische Theologe Jean-Pierre Wils hat sich Gedanken über Trauern und die Toten gemacht:

Die Toten sind uns vorausgegangen. Vielleicht warten sie auf uns. Sie sind vermutlich nicht in der Lage, uns hier und jetzt zu helfen. Die Zeitfüllung gehört nicht zu ihren Aufgaben. Aber trösten können sie. Wer weiß, die Zeit der Erfüllung steht womöglich noch aus.

Mensch. Anthropologie. Neuer Mensch. Neuentwicklungen der Anthropologie und der Reflexion über den „neuen Menschen“ ist ein Themenheft der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ gewidmet.

Nabokov: Vladimir Nabokov wanderte im Jahr 1925 durch den Schwarzwald. Dieser Essay stellt die noch vorhandenen Indizien und Dokumente zusammen.

Gesangbuch: Kirche. Evangelisch: Vor kurzem habe ich über christliche Popmusik geschrieben. Dieser Aufsatz berichtet über die Anstrengungen zur Reform des evangelischen Gesangbuchs.

Alter. Einsamkeit. In diesem großartigen Essay mit wunderbaren Bildern wird über einen alten Herrn berichtet, der täglich das Phantasialand in Brühl besucht.

Ablenkung. Internet. Informationsflut: Andrew Sullivan denkt nach über die Ablenkungen des Virtuellen. Das betrifft nach seiner Analyse auch die Kirchen:

If the churches came to understand that the greatest threat to faith today is not hedonism but distraction, perhaps they might begin to appeal anew to a frazzled digital generation. Christian leaders seem to think that they need more distraction to counter the distraction. Their services have degenerated into emotional spasms, their spaces drowned with light and noise and locked shut throughout the day, when their darkness and silence might actually draw those whose minds and souls have grown web-weary.

Leider folgen danach nur Empfehlungen für die katholische Kirche.

 

 

Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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