Pfarrer werden?

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Heute abend rotarische Berufsberatung für Abiturienten im Max Planck Gymnasium Rüppur: Auch wenn vieles in der Kirche nicht zum Besten steht (siehe den Essay „Das Abendmahl der Aktenordner„), kann ich weiterhin nur dazu raten, Theologie zu studieren. Die erste Phase ist von Sprachen (Latein, Griechisch, Hebräisch) bestimmt. In der zweiten Phase folgen Seminare (hier Beispiele von Seminaren, die ich gehalten habe) und Vorlesungen. Man lernt theologisch zu argumentieren, man lernt zu predigen (Beispiele). Nach dem ersten Examen folgt das Vikariat. Vikare heißen die Theologen in der zweiten Ausbildungsphase nach dem Studium. Über das Leben von Vikaren kann man sich mit Hilfe des Films „Pfarrer“ informieren.

Um  Pfarrer zu werden, braucht es Menschen, die bereit sind, nicht stromlinienförmig und obrigkeitshörig zu handeln, es braucht Persönlichkeiten, die bereit sind, Phantasie, organistorische Fähigkeiten und Kreativität einzubringen (vgl. diesen Artikel, der auf Lehrer zielt, aber auch Pfarrer mit meint.)

Im Pfarrhaus, später nach dem zweiten Examen, herrschen dann Chaos und Hektik. Der entsprechende Schreibtisch eines Pfarrers wird hier beschrieben.

Informationen über das Studium gibt eine Seite der EKD und die Seite „Das volle Leben„. Informationen stellt auch die facebook-Seite „Platz für Theologie“ zu Verfügung. Gut und hilfreich finde ich den Blog „Theologiestudierende„.

Über das eigentliche Studium kann man sich gut auf den Seiten der Theologischen Fakultäten informieren, zum Beispiel der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg.

Wer weitere Fragen hat, der schicke mir gerne eine Mail (vgl. Impressum) oder er hinterlasse seine Mailadresse im Kommentar.

Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
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