Küchenmaschinen und Freiheit

knecht

Der Predigttext für den Sonntag Septuagesimae stellt vor einige Rätsel. Jesus spricht aus verschiedenen Perspektiven über Herren und Knechte (Lk 17,7-10):

„Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt: Komm gleich her und setz dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war? So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“

Merkwürdigerweise kommt im Predigttext des Lukasevangelium das Wort Gott gar nicht vor. Jesus scheint über soziale Beziehungen zwischen Herr und Knecht zu reden, ohne Gott mit einzubeziehen. Aber wer tiefer blickt, der kann doch sehen, daß es sich anders verhält. Denn der Glaube an Gottes Gnade sorgt dafür, daß sich die Menschen aus allen möglichen Arten der Knechtschaft befreien.

Der gesamte Text der Predigt läßt sich hier nachlesen.

Advertisements

Über Wolfgang Vögele

evangelischer Theologe, Karlsruhe
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Predigt abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s