Im Jahr 2013 wird das Kloster Loccum in der Nähe von Hannover 850 Jahre alt. Auf dem Weg dorthin steht nun jeden Tag eine kurze Erinnerung an Loccum auf der website des Klosters. Ich habe zwischen 1997 und 2003 sehr schöne Jahre in Loccum verbracht und folgendes geschrieben:
Unvollständiges Loblied auf das Kloster Loccum
Gern habe ich in der Nähe des Klosters gelebt.
Schutz aus alter Kraft gewachsen.
Ich mußte lernen, daß es evangelische Äbte und Konventuale gibt.
Mir gefielen die alten Mauern, der Dachreiter, das Taufbecken von Abt Stracke.
Ich las nach über die Zisterzienser als europäische Frömmigkeitsbewegung.
Ihre Klöster kannte ich aus Burgund, der Provence und Württemberg: Fontenay, Senanque, Bebenhausen.
Der Abt sagte: Loccum ist das Zion der Landeskirche.
Für einen Badener mit dem Schwarzwald in der Nähe ist das ein sehr flaches Verständnis von einem Berg.
Kommt man von Hannover nach Loccum zurück, sieht man als erstes den Dachreiter. Heimat.
Mir gefielen auch die Glocken, die vom Dachreiter läuteten. Sie gaben dem Tag eine Ordnung, zwischen Morgen- und Abendgebet.
Ich komme heute noch gerne vorbei!
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