Quattro giorni a Verona VII

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Johanna

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Beifang. Folge XXIV

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Museumsaufseher: Mich hat schon immer interessiert, was Museumsaufseher denken, wenn sie die Besucher beim Bilderbetrachten betrachten. Andrea Tedeschi hat darüber einen Essay geschrieben.

Akustik: Lärm: Moderne: Die Moderne hat wie wenige andere Epochen das akustische Empfinden grundlegend verändert. Wie, das beschreibt, Peter Payer in diesem Stück. Und er zeigt den Wert der Stille.

Stille: Daniel A. Gross zeigt in diesem Essay, wieso Stille ein verlockendes Marketingthema ist und wieso das eigentlich täuscht.

Proust: Olaf Kistenmacher schreibt über Proust Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“,  über Antisemitismus und Homosexualität.

Luther: Denkmal: Claudia Keller schreibt über den Streit, der wegen des neuen Luther-Denkmals an der Berliner Marienkirche ausgebrochen ist.

Moderne: Gayle Rogers denkt darüber nach, wie Moderne zu definieren ist.

Handschrift: Joe Heim macht Werbung für das Schreiben mit der Hand, was ja mancherorts in den Schulen schon abgeschafft ist.

Gotteslästerung: Pornographie: Arno Schmitt: Georges Felten beschreibt den Prozeß wegen Gotteslästerung, der auf Arno Schmitts Roman „Seelandschaft mit Pocahontas“ folgte.

 

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Quattro giorni a Verona VI – Altstadt

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Ma te raccoglie

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Beifang. Folge XXIII

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Schreiben: Computer: Matthew Kerschbaum spricht in einem Interview über die Veränderungen, die der Computer, der Word-Processor für das literarische Schreiben gezeitigt hat.

Konzert: Catherine Tice beschreibt in einem kurzen Text, wieso sie so gerne (klassische) Konzerte besucht. Zitat:

Ich sehne mich nach der kollektiven Stille beinahe so sehr wie nach der Musik selbst. Die Stille signalisiert die Tiefe unserer Zuwendung zu dem Geschenk der Musik und der Zeit in ihrer ausgedehntesten Form. Verloren und wiedergefunden in Rhythmen, bringt die Zeit sich nur in den Pausen in Erinnerung, wenn wir im Gedränge das Auditorium verlassen.

Philosophie: Byung-Chul Han: Der koreanische Philosoph erläutert in einem Gespräch seinen Zugang zur Philosophie:

Denken besteht darin, Ähnlichkeiten wahrzunehmen. Ich mache oft die Erfahrung, dass ich plötzlich Ähnlichkeiten zwischen Ereignissen wahrnehme, zwischen einem gegenwärtigen Ereignis und einem früheren Ereignis. Oder zwischen den Dingen, die gleichzeitig stattfinden. Ich gehe diesen Beziehungen nach.

Erschöpfung: Anna Katharina Schaffner schreibt einen Essay, in dem sie darlegt, daß Erschöpfungszustände wie Burnout-Syndrom keine Erfindung der Moderne sind. Vielmehr hatte jede Zeit ihre eigene Theorie, wie mit Erschöpfung umzugehen sei.

However, the continual production of theories about the loss of human energy is also an expression of timeless anxieties about death, ageing and the dangers of waning engagement. Theorising about exhaustion, and proposing cures and therapeutics for its effects, is a tactic to counteract the awareness of our helplessness in the face of our mortality.

Leichte Sprache: Mit den Verlockungen der leichten Sprache habe ich mich auch schon auseinandergesetzt. Paul Konrad Liessmann begründet in diesem Essay, warum leichte Sprache mit falschen Hoffnungen überfrachtet wird.

«Übersetzen» ist hier aber ein gefährlicher Euphemismus. Denn es handelt sich nicht darum, einen Text mit all seinen Nuancen und Bedeutungsebenen von einer in eine andere Sprache zu übertragen, sondern um den Versuch einer radikalen Reduktion, Verflachung und Vereinfachung. Leichte Sprache ist seichte Sprache.

Martha Nussbaum: Rachel Aviv schreibt ein schönes Porträt der Philosophin Martha Nussbaum.

Resonanz: Der Philosoph Hartmut Rosa hat versucht, gelingendes Leben als Resonanz zu beschreiben. Dieser Artikel erläutert seine Theorie. Eine theologische Rezeption, die mir durchaus möglich erscheint, steht noch aus.

 

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Balkonblumen. Neue Folge II

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Quattro giorni a Verona V – Altstadt

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Hine lo

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Gebet und Gesang

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Als Nachtrag die Predigt, die ich am letzten Sonntag über Ps 130 (und das Lied Martin Luthers und die Kantate BWV 38 von Johann Sebastian Bach) gehalten habe.

Der Psalm malt ein Bild vom Menschen in der Tiefe. Ganz unten, eingeklemmt von Verzweiflung und Trauer sieht ein Mensch ganz anders aus als in der Höhe des aufrechten Ganges. Oben, im Raum der Öffentlichkeit gelten Gleichheit, Menschenwürde, Respekt, gegenseitige Achtung. Unten, in der Enge herrscht Dunkelheit. Verzweiflung und Sünde wollen sich verbergen. Es gehört zur Verzweiflung dazu, das Versteck und die Einsamkeit zu suchen. In der Tiefe herrscht Dunkelheit, die der Sünder sucht, weil er sich verbergen will. Und es gehört zum Glauben dazu, diese Dunkelheit der Sünde auszuleuchten.

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