Viewing Bach

Ein sehr spannender Versuch, Bachs Musik, in diesem Fall die Johannespassion gleichzeitig zu singen und mit den Mitteln der Gebärdensprache darzustellen.

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Dichter-Pfarrer

Die Theologische Fakultät der Universität Bern hat ein Symposium zum 100.Geburtstag ihres Ehrendoktors, des Schriftstellers Kurt Marti veranstaltet. Ich habe daran teilgenommen und über den Dichter und die Tagung einen kleinen Essay verfaßt. Darin wird unter anderem die Frage beantwortet, wieso der Titel Dichter-Pfarrer ziemlich genau auf Marti paßt.

Ich habe Marti als Lyriker stets sehr gemocht. Weitere Beiträge in diesem Blog finden sich hier und hier.

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Knielinger See

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Petri Heil

Marseille: Blick auf die Fischerkirche Notre-Dame de la Garde

Der Predigttext für den Sonntag Quasimodogeniti am 11.4.2021 lebt noch ganz aus der Ostererfahrung. Im Johannesevangelium erscheint der Auferstandene mehrfach, zuerst Maria Magadalena, dann zweimal einer Gruppe von Jüngern. Beim zweiten Mal sind die Jünger gerade beim Fischen (Joh 21,1-14):

„Danach offenbarte sich Jesus abermals den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: Es waren beieinander Simon Petrus und Thomas, der Zwilling genannt wird, und Nathanael aus Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere seiner Jünger. Spricht Simon Petrus zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sprechen zu ihm: Wir kommen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot, und in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es aber schon Morgen war, stand Jesus am Ufer, aber die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische. Da spricht der Jünger, den Jesus lieb hatte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte: »Es ist der Herr«, da gürtete er sich das Obergewand um, denn er war nackt, und warf sich in den See. Die andern Jünger aber kamen mit dem Boot, denn sie waren nicht fern vom Land, nur etwa zweihundert Ellen, und zogen das Netz mit den Fischen. Als sie nun an Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer am Boden und Fisch darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Simon Petrus stieg herauf und zog das Netz an Land, voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig. Und obwohl es so viele waren, zerriss doch das Netz nicht. Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl! Niemand aber unter den Jüngern wagte, ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten: Es ist der Herr. Da kommt Jesus und nimmt das Brot und gibt’s ihnen, desgleichen auch den Fisch. Das ist nun das dritte Mal, dass sich Jesus den Jüngern offenbarte, nachdem er von den Toten auferstanden war.“

Auferstehung ist das Symbol dafür, daß Gott diese Welt nicht sich selbst überläßt, sondern sie über die Erfahrung des Elends dieser Welt hinausführt. Die Hoffnung richtet sich auf das kommende Reich Gottes, das mit Sterben und Tod, mit mühseliger Plackerei beim Fischfang, ein Ende macht. Johannes hat diese Hoffnung und diesen Glauben in dieser Geschichte der fischenden Jünger vom See Tiberias wunderbar eingefangen.

Der ganze Text der Predigt findet sich hier.

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Paris – ein theologischer Spaziergang

Lange Zeit sind öffentliche Vorträge ausgefallen. Jetzt kann alles digital via Zoom stattfinden. Am kommenden Montag, 12.4., 16.00-17.30 halte ich also bei der Akademie für die ältere Generation einen Vortrag: „Paris – ein theologischer Spaziergang“. Genau weiß ich gar nicht, wie viele Paris-Fotos in diesem Blog schon veröffentlicht worden sind (man schaue über die Suchfunktion). Ich werde also nicht nur Kirchen zeigen: Notre Dame, Saint Denis, die Sainte Chapelle, sondern auch andere theologisch relevante Orte: das Panthéon, den Dôme des Invalides, Kaufhaus Lafayette, einige der Museen, aber auch unbekanntere Parks wie den Parc des Buttes-Chaumont. Ich werde versuchen, das alles in einer theologischen Reflexion zusammenzunehmen, die Elemente des Flanierens wie des Pilgerns umfaßt.

Herzliche Einladung zu diesem Zoom-Vortrag. Wer teilnehmen will, registriert sich hier und erhält dann einen Zoom-Link zugeschickt.

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Sterbehilfe: „Gott“ in szenischer Lesung und Diskussion

Nach Monaten des Lockdowns verlagert sich auch die Arbeit des Badischen Staatstheaters in den digitalen Raum. Am Samstag, 10.April, 19.30 findet eine szenische Lesung von Ferdinand von Schirachs Theaterstück „Gott“ statt. Danach werden die Schauspieler, die Schauspieldirektorin Anna Haas und ich unter der Leitung von Tobias Licht untereinander und mit den Zuschauern diskutieren. Informationen über das Stück finden sich hier. Auch die Fernsehadaption kann man noch anschauen.

Herzliche Einladung. Wer teilnehmen will, schreibe gerne eine Mail an liss.scholtes@staatstheater.karlsruhe.de. Der Zoom-Link wird dann zugesandt.

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Netzwerke, Zettelkästen, Adressbücher

Der verstorbene Historiker Axel Schildt hat ein großartiges Buch über Medienintellektuelle in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit geschrieben. Dabei kommen auch die Intellektuellen in den Blick, die kirchlich und theologisch an den öffentlichen Debatten dieser Zeit mitgewirkt haben. Hier eine Rezension dieses Buches, erschienen in der neuen Nummer der Zeitschrift „tà katoptrizómena“, die dem Thema „Ent-Festungen“ gewidmet ist.

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Frohe Ostern!

Mit ein wenig Verspätung, aber trotzdem noch pünktlich allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs frohe Ostern!

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Eis und Schnee in Karlsruhe VI

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Eis und Schnee in Karlsruhe V

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