En Bourgogne I – Beaune

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Since Robin Hood

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Though Philomela Lost her Love

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Tulli-Tulli

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Schach in Gelee

Heute ist das Oktoberheft der Zeitschrift „tà katoptrizómena“ erschienen. Es steht unter dem Titel „Weltbegebenheiten“ und enthält Beiträge zu politischer Ethik, Kosmopolitismus, den merkwürdigen „Leitsätzen“ der EKD und anderem mehr. Der Blick an das Heft lohnt sich, ich möchte sehr dazu ermuntern, nicht nur diejenigen, die das Verhältnis von Theologie und Ästhetik interessiert.

Im Heft steht ein längerer Beitrag unter dem Titel „Schach in Gelee. Bemerkungen zum Verhältnis von öffentlicher Theologie und politischer Ethik der Macht, dargestellt am Beispiel der Serie „House of Cards“ und der Tudor-Romane Hilary Mantels“. Auch wenn EKD und Theologie sich im Moment auf die Binnenperspektive von Kirchenreform und kulturellem Bedeutungsverlust fokussieren, so bleibt die Frage nach dem Verhältnis von Politik und Glauben interessant. Es ist noch immer nicht richtig klar, was unter öffentlicher Theologie zu verstehen ist. Die gelegentlich unsägliche Mischung aus Naivität, Moralisieren und einem – man möchte sagen – religionspädagogischen Weltverbesserungspathos kann es nicht sein. Deswegen ist nach einem realistischeren Politikbegriff zu fragen, der Abgründe, Abwägen und Kompromisse mit einbezieht.

Ich versuche, das an zwei Schurkenbeispielen alter weißer Männer zu zeigen: 1. an der Serie „House of Cards“ mit dem first couple Francis und Claire Underwood. Beide zeigen wenig Skrupel im Kampf um das Präsidentschaftsamt in Washington. Vergleiche zu dem, was gegenwärtig im Wahlkampf zu erleben sind, erscheinen nicht unpassend. 2. Genauso wichtig erscheint aber auch die Darstellung des königlichen Beraters Thomas Cromwell in der Tudor-Trilogie Hilary Mantels, die seit dem Frühjahr 2020 mit dem Erscheinen des finalen Bandes vollständig vorliegt. Der erste Teil dieses Essays ist „House of Cards“ gewidmet, der zweite Teil, der in der nächsten Nummer erscheinen wird, wird sich mit Thomas Cromwell beschäftigen.

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Zehn Jahre

Genau heute vor zehn Jahren erschien der erste Beitrag dieses Blogs, der über Pläne und Projekte informierte. In diesen zehn Jahren sind zweitausendeinhunderfünfundvierzig Einträge erschienen, durchschnittlich drei pro Woche.

Es gab Durststrecken. Es gab Zeiten, in denen ich die Lust verloren hatte. Das Blog hat gegenüber Instagram, Tiktok und anderen sozialen Medien an Aufmerksamkeit verloren. Aber ich bin froh, daß ich durchgehalten habe. Tausend Besucher im Monat können sich nicht irren.

Hier eine Liste der meistgeklickten Posts:

Abschiedspredigt

Halleluja im Kaufhaus

Lametta

Palmsonntag – Bilder

Dankbar mit Witz und Verstand

Hier noch einige Beiträge, die mir besonders wichtig waren oder besonders gefallen haben:

Was man in einer Bibliothek alles machen kann

Vom Grämen zum Lachen

Nicht Monteverdi: Pur ti miro

Der Markgraf gibt den Senioren eine Residenz

Herr Neumann dichtet einen Psalm im Walzertakt

Je vole – Abitur

Neben diesen Links liste ich einfach eine Anzahl von Posttiteln auf, die man einfach mit der Suchfunktion im Blog recherchieren kann:

Zweite Chance für den ersten Eindruck; Kerzen von links nach rechts tragen; Castingshows und Gnade; Tausend Gramm Kleinstlebewesen; Schläfst du noch oder glaubst du schon?;

Fotos, auch diese recherchierbar über die Suchfunktion, sind zu finden aus Städten wie Paris, Amsterdam, Brüssel, Nancy, Verona, Würzburg, München, Karlsruhe, Marseille, Nizza, Rothenburg ob der Tauber, Lissabon, Straßburg und vielen anderen.

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Besonnen unter der Maske

Der Predigttext für den nächsten, den 16.Sonntag nach Trinitatis steht in 2Tim 1,7-11. Der erste Vers davon ist sehr bekannt geworden, weil er einmal Jahreslosung war. Und Besonnenheit ist hinter den Masken, die uns aus Epidemiegründen im Moment von den Mitmenschen trennen, nicht der schlechteste Ratschlag:

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.“

Glauben und Besonnenheit sind keine Pillen, die an jedem Sonntag in hoher Dosis unter Aufsicht des Pfarrers einzunehmen wären. Besser sind sie als Geschenke zu verstehen, die die Glaubenden in einen Prozeß des Wachstums hineinnehmen. Dieser geistliche Wachstumsprozeß hilft dazu, die Unbilden des Lebens zu bestehen, sich mit ihnen denkend, handelnd und verändernd auseinandersetzen. Es fängt beim Maskentragen an, es hört beim Vermeiden von Plastik nicht auf.

Der ganze Text der Predigt ist hier zu lesen.

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Mache, dich, mein Herze rein

Keine historische Aufführungspraxis!

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Systemrelevant? Philipp Memberger

In der Kunsthalle Karlsruhe ist gegenwärtig die Ausstellung „Systemrelevant?“ (Webseite, pdf mit den Wandtexten) Die Austellung begleiten eine Reihe von Führungen innerhalb der Reihe „Kunst und Kirche„. Die nächste Führung findet am 20.9.2020 um 15.30 Uhr statt.

Die Führung wird sich einem einzigen Bild widmen:

Philipp Memberger († 1573), Die Vision des Propheten Ezechiel von der Auferstehung der Toten, o.J.

Die Vision des Propheten Ezechiel wird im Alten Testament bildstark beschrieben: auf sein Wort hin erhebt sich ein weites Feld voller Totengebeine. Fleisch und Haut überziehen ihre Knochen, vier Winde blasen ihnen neuen Lebensatem ein. Das Prophetenwort Ezechiels bezieht sich ursprünglich auf die Heimführung der Israeliten aus dem Babylonischen Exil im 6. Jahrhundert v. Chr. Im modernen Judentum bekam die Vision neue Bedeutung nach den Gräueln der Shoah. Auch in der christlichen Kirche wurde die tröstende Zuwendung Gottes zu den Menschen selbst nach deren Tod stark rezipiert. So wurde diese Tafel ursprünglich von einem Mitglied der Konstanzer Malerfamilie Memberger für die Franziskanerkirche zu Konstanz geschaffen.

Wir laden herzlich zu der Führung ein.

Achtung: Wegen der Corona-Epidemie ist es notwendig, sich für die Führung vorher anzumelden: per mail an info@kunsthalle-karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721/926-2696 bis zum Freitag, 16.00 Uhr vor der Veranstaltung.

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Süßer Trost, mein Jesus kömmt

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