Was beim Abschied gesagt werden muß…

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Der sehr kluge, alltagsweise Philosoph Michel de Montaigne, der einen großen Teil seines Lebens in einem Bibliotheksturm verbracht hat, hat einmal gesagt: “Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.” Genau das kann man beim Predigttext für Pfingsten verfolgen, in einer Passage aus der Abschiedsrede Jesu (Joh 14,24-27):

“Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer aber mich nicht liebt, der hält meine Worte nicht. Und das Wort, das ihr hört, ist nicht mein Wort, sondern das des Vaters, der mich gesandt hat. Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin. Aber der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.”

Wer sich auf den Geist einläßt, der begegnet dieser Welt im Glauben. Die Welt erscheint dann nicht mehr als bedrohliches Spiel von Zufällen, Katastrophen und Unglück, dem die Menschen hilflos ausgeliefert sind. Für den Glauben hat sich die Welt verwandelt. Sie wird von der Wüste der bedrohlichen Zufälle zu einer geistlichen Heimat. Dieser Heilige Geist, sagt Jesus, führt zu Gott, der uns Wohnung gibt und bei dem wir Wohnung nehmen. Wer das im Glauben annimmt, der sieht plötzlich die Oasen des Trostes, des Friedens und der Erbauung, die überall aus dem  Vertrauen auf Gott wachsen.

Der gesamte Predigttext findet sich hier.

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O Happy Day I

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À Bruxelles XIII – Art déco

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À Bruxelles XII – Art déco

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Zum wievielten Mal? Halleluja.

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When Allen a Dale

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À Bruxelles XI – Galerien

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Fine Knacks for Ladies

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Beifang IX

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Bibliotheken: Bücher: Bisher galten Regalwände mit Büchern als  Ausweis des Lesens und Zeichen von Intellektualität. In einer Zeit, in der all diese Bücher im Internet verfügbar sind, heruntergeladen werden können und auf einer Festplatte von der Größe einer Zigarettenschachtel Platz finden, ändert sich die Einstellung zu privaten Bibliotheken und Bücherregalen. William Geraldie verteidigt in “New Republic” trotzdem die privaten Bibliotheken mit richtigen Büchern: “Object Lesson“.

Stille: Höflichkeit: Neulich saßen wir im Konzert. Der Countertenor sang, begleitet von einem Streichquartett, französische Lieder der Jahrhundertwende. Nach dem vierten Lied begann hinter uns  eine alte Dame laut und vernehmlich zu schnarchen. Jeder hat das schon erlebt, daß mitten im zweiten Akt das Handy klingelte. Die digitale Kultur (klingelnde smartphones und Ohrstöpsel) verändern die Kultur der Höflichkeit, die in Konzertsälen und anderen Orten der Öffentlichkeit herrscht. Darüber hat ein Kritiker der “Washington Post” einen schönen Essay geschrieben: “How to act in public spaces in a digital age“.

Oliver Sacks: Der Neurologe Oliver Sacks hat vor ein paar Wochen öffentlich gemacht, daß er unter einem unheilbaren Tumor leidet. Sein Biograph schreibt nun über seine Lebensgeschichte, sein Judentum und seine Homosexualität: “A Rare, Personal Look at Oliver Sack’s Early Career“.

Emily Dickinson: Die gesammelten Gedichte Emily Dickinsons sind in einer zweisprachigen Ausgabe mit neuer Übersetzung erschienen. Dickinson wehrte sich lange Zeit gegen die Frömmelei ihrer Familie, deswegen sind ihre Gedichte auch theologisch interessant. Eine Rezension dieser Ausgabe in der NZZ: “Ich wohne in der Möglichkeit“. Genauso interessant die Homepage der Dickinson Gesellschaft.

Klassik-Blog: Auf Ionarts kann man sich jeden Sonntag die Links für Video und Soundstreams von Opern und Konzerten für die kommende Wochen herunterladen. Ganz wunderbare Sammlung. Dazu kommen CD Kritiken und Konzert-Rezensionen. Wunderbar!

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Cinq jours à Paris XXIV – Divers

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