Beifang. Folge XXVI

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Schreiben: Lesen: Internet: Digitales Zeitalter: Wie verändert das digitale Schreiben den Autor und seine Werke. Damit beschäftigt sich Toni Tulathimutte in seinem langen Essay:

Post-Babel writers have a new task. Since, as Barthes says, “the writer can only imitate a gesture forever anterior, never original,” no book will be distinguished by uniqueness. Instead a writer will produce not only a text, but also the context to enrich a particular work, a context that may or may not be fictional.

Joan Didion: Lili Anolik beschäftigt sich mit der Karriere Joan Didions als Schriftstellerin.

China: Ezra Pound: Konfuzius: Eric Ormsby schreibt darüber, wie der Dichter Ezra Pound in seinen „Cantos“ chinesische Traditionen und den Konfuzianismus verarbeitete.

Evangelium des Reichtums: Theologie: Krankheit. Eine amerikanische Theologin ist an einem Tumor erkrankt und schreibt über das gnadenlos positive „Evangelium des Reichtums“ und die Frage nach dem Warum ihrer Krankheit. Sehr beeindruckender Essay.

Notizbücher: Tagebücher: In dem Blog Farnamstreet ein interessanter Text über Notiz- und Tagebücher und ihre Funktion im prädigitalen Zeitalter.

Kopfhörer: Musik: Individualität: Daniel A. Gross schreibt darüber, wie Kopfhörer und earphones den individuellen Charakter des Musikhörens stärken. Die soziale Dimension (Konzert, gemeinsam geteilte Erfahrung) geht darüber verloren – und bleibt dann doch erhalten.

Selfies: Selbstporträts:  Felix Stephan schreibt über Selfies und Selbstporträts:

Wenn man den Verdacht vermeiden will, das Medium nicht verstanden zu haben, gibt es in beiden Kontexten eine relativ sichere Methode: Man verfremdet sein Bild, wendet sich von der Kamera ab oder zeigt sich einfach überhaupt nicht. Leute, die ihre eigenen Füße fotografieren, gibt es in zeitgenössischen Ausstellungshallen genauso wie auf Instagram. Oder man steht einfach souverän drüber, das geht natürlich auch, kommt aber nicht so häufig vor.

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Jaywalk

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Barb’ra Allen

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Beifang. Folge XXV

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Autobiographie. Knausgard. Tagebuch: Mit dem norwegischen Schriftsteller Karl Ove Knausgard und dem großen Erfolg seiner autobiographischen Bände, die im Original unter dem Titel „Mein Kampf“ erscheinen, ist auch das autobiographische Erzählen, eine neue Art von Unmittelbarkeit, wieder Mode geworden. Dieser Essay von Andreas Breitenstein stellt die Frage, ob das wirklich noch zeitgemäß ist. Sein Fazit:

Vielleicht spiegelt Knausgårds kühne Ästhetik der Mutlosigkeit ja exemplarisch die Misere unserer biedermeierlichen Epoche, der nicht nur der Himmel, sondern auch die Zukunft verschlossen ist. Wo es einem am besten geht, wenn man sich «wohl fühlt», wird Andersheit nicht als Utopie, sondern als Zumutung empfunden. Es fehlt die Bereitschaft zur Neugier und zur Phantasie, zur Frustration und zur Anstrengung, sich auf etwas einzulassen, was sperrig ist und weh tut.

Musik: Philosophie: Roger Scruton denkt über das Verhältnis von Philosophie und Musik nach.

Lesen: Digitales Zeitalter: Wer im Internet surft, muß nicht mehr lesen, der kann sich nur noch Bilder und Filmchen anschauen? Das ist ein Irrtum. Aber das digitale Zeitaler verändert den Charakter von Lesen und Schreiben. Das zeigt Paul La Farge in diesem Text.

Photographie: Wenn alle fotografieren, inwiefern ist Photographie dann noch eine Kunst? Darüber schreibt Barry Schwabsky:

We amateurs commonly speak of “taking a picture.” Those who practice photography more seriously used to grumble, “I don’t take pictures— I make them.”

Goethe: Adam Kirsch schreibt über die Rezeption Goethes im englischsprachigen Raum.

Dath: Religion: Leider bin ich tot: Der FAZ-Redakteur Dietmar Dath hat einen Roman über Religion geschrieben. In diesem Interview erklärt er sein Verhältnis zu Religionen und theologischen Fragen. Mich hat der Roman trotzdem nicht überzeugt.

 

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Don’t Stop Me Now

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Frohe Pfingsten!

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Killing Me Softly

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Balkon II

Diese Galerie enthält 5 Fotos.

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Hermann Paterna (1870-1913)

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Bis September ist die Kabinett-Ausstellung über den Schneidergesellen Hermann Paterna (1870-19131) und sein Tage- und Notizbuch noch in der Sammlung Prinzhorn zu sehen. Die gegenwärtige Hauptausstellung der Sammlung Prinzhorn gilt den Werken des von den Nazis ermordeten Malers Paul Gösch  (hier ein Bericht).

Zur Ausstellung ist eine Publikation (siehe Bild oben) erschienen, die ein Faksimile des Notizbuches samt Transkription und Kommentar erhält. Dazu kommen eine Reihe von Essays, die versuchen, das Notizbuch zu kontextualisieren.

Burckhard Dücker, Thomas Röske, Wolfgang Vögele (Hg.), Zwischen Schloß und Irrenhaus. Die Aufzeichnungen Hermann Paternas entschlüsselt und kontextualisiert von einer studentischen Arbeitsgruppe, Heidelberg 2016

Die Publikation kann bei der Sammlung Prinzhorn erworben werden.

Der Reiseweg, den Paterna in seiner Wanderschaft bewältigte, ist auf diesem Youtube-Video zu sehen. Paterna war Schneidergeselle der vor der Wende zum 20.Jahrhundert durch große Teile Nordostdeutschlands zog und immer wieder für einige Wochen oder Monate bei Schneidermeistern arbeitete.

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Just the Way You Are

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