Beifang LIV

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Bultmann: Kirche: Theologie: Reinhard Bingener rezensiert den Briefwechsel, den Rudolf Bultmann, Ernst Wolf und Götz Harbsmeier in der Nachkriegszeit über die Neuorientierung von Kirche und Theologie geführt haben.

Sloterdijk: Nach Gott: Friedrich-Wilhelm Graf rezensiert Peter Sloterdijks „Nach Gott“.

Leichte Sprache: Kritik der leichten Sprache durch Adrian Lobe.

Lesen: Buch: Roman Bucheli lobt das Lesen:

Das Buch stiftet darum einen Sinn selbst dann, wenn ein Geschehen jedes Sinnes entbehrt oder auf den raschen Blick eher konfus als geordnet wirkt.

Dunkirk: Christopher Nolan: Kriegsfilm: Kritik von Christopher Nolans Film „Dunkirk“.

Sterben: Tod: Meditation über Sterben und Tod von Cory Taylor.

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Grünes auf dem Balkon

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Quatre jours à Grand Est X – Metz

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Heyr himna smiður

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Paris in Marbach

Sehenswerte Austellung im Literaturmuseum der Moderne, Marbach über deutsche Schriftsteller und Fotografen, die in Paris gelebt haben.

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Quatre jours à Grand Est IX: Nancy – Art nouveau

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Domino

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Bewegter und unbewegter Christus

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Das neue Heft der Zeitschrift tà katoptrizómena ist ganz dem Thema Film gewidmet, und alle Beiträge lohnen sehr die Lektüre.  In meinem Beitrag habe ich versucht, die Darstellung des Jesus von Nazareth im Film und in der Malerei an zwei Beispielen zu vergleichen. Als Film habe ich „Maria Magdalena“ (2018) ausgewählt, der vor Ostern in den Kinos zu sehen war; aus der Malerei habe ich exemplarisch die bekannte Bilderfolge der Karlsruher Passion genommen. Der Essay trägt den Titel „Bewegter und unbewegter Christus„.

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Quatre jours à Grand Est VIII: Nancy – Art nouveau

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Bürgerbeteiligung an Gottes Stadtplan

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Der Predigttext für den nächsten Sonntag (10.Sonntag nach Trinitatis, 5.8.2018) steht in Jes 62,6-12. Er handelt vom Wiederaufbau der Stadt Jerusalem und enthält nichts weniger als eine theologisch-architektonische Theorie der Stadtplanung und des gemeinsamen Lebens:

[Der Prophet Jesaja sagt:] „Jerusalem, ich habe Wächter über deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden! Der HERR hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: Ich will dein Getreide nicht mehr deinen Feinden zu essen geben noch deinen Wein, mit dem du so viel Arbeit hattest, die Fremden trinken lassen, sondern die es einsammeln, sollen’s auch essen und den HERRN rühmen, und die ihn einbringen, sollen ihn trinken in den Vorhöfen meines Heiligtums. Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, räumt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf für die Völker! Siehe, der HERR lässt es hören bis an die Enden der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her! Man wird sie nennen »Heiliges Volk«, »Erlöste des HERRN«, und dich wird man nennen »Gesuchte« und »Nicht mehr verlassene Stadt«.“

Am Ende von Jesajas Rede wird deutlich, daß die gemeinsame Wiederaufbauarbeit einem Ziel gilt. Die Stadt Jerusalem soll zum schützenden, gemeinsamen sozialen Lebensraum werden. Architektur erst ermöglicht, daß verletzbare, glaubende Menschen komplexe Beziehungen untereinander eingehen können. Nomaden, Sammler, umherziehende Viehbauern sind ganz unmittelbar damit beschäftigt, täglich neu alles zu besorgen, was nötig ist, um Hunger zu stillen und Durst zu löschen. Erst in der Stadt treten diese Fragen in den Hintergrund, weil Menschen mit spezialisierten Berufen nachhaltig dafür sorgen. Erst dann beginnen Vernetzung, Handel, ein gemeinsamer Markt, die Sorge um Energieversorgung, seien es wie früher Nachschub an Brennholz oder Kohle oder wie heute Solarstromanlagen und Fernwärme. Erst dann baut man Tore und Stadtmauern, die die Menschen vor Gefahren schützen. Erst dann kann sich eine Demokratie entwickeln, in der man Interessenskonflikte öffentlich diskutiert und durch Mehrheitsentscheidungen gemeinsam zum Ausgleich bringt.

Der gesamte Text der Predigt ist hier zu lesen.

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