Beifang. Folge XXXIII

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Bücher: Antiquariate: Diesen Artikel habe ich wirklich mit Schrecken gelesen. Niemand will mehr alte und gebrauchte Bücher kaufen. Die Preise sinken ins Bodenlose. Das Regal verschwindet aus Wohnzimmern und Arbeitsbereichen. Bernd Noack schreibt über den Niedergang der Buch- und Regalkultur.

Bücher: Lesen: Rolf Dobelli kritisiert das flüchtige und plädiert für gründliches Lesen, mit Unterstreichen und wiederholter Lektüre:

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel man bei langsamem, konzentriertem Lesen absorbiert, wie viel Neues man beim zweiten Durchgang entdeckt und wie sehr sich das Verständnis durch diese bedächtige Leseart erweitert.

Handschrift: Mark Oppenheimer beschäftigt sich damit, daß immer mehr Menschen nur noch in Druckbuchstaben schreiben und die eigene Handschrift ihnen dabei verloren geht.

Glaube: Vernunft: Adolf Muschg denkt über Glaube und Vernunft nach und kommt am Ende auf den skeptischen Goethe.

Bücher: Regal: Statussymbol: Frank Furedi schreibt über Bücher als Statussymbole. Dieser Artikel läßt sich gut mit dem Artikel ganz oben von Bernd Noack vergleichen.

Flaubert: Graham Robb beschäftigt sich mit Biographien über Gustave Flaubert.

Konfliktforschung: Gabriele Goettle porträtiert den Konflikforscher Wilhelm Heitmeyer und seine Projekte über Rechtsextremismus.

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Blumenstrauß II

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Due settimane sul Lago Maggiore XXII – Sacro monte d’Orta

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Lollipop

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Saatgut

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Gärtnern und Glauben gehören zusammen. Die Reformation hat angefangen mit ein paar Samenkörnern und Grashalmen, aus denen eine große Bewegung des Glaubens gewachsen ist. Aber der Predigttext für den Sonntag Sexagesimae fängt im Nahbereich an, in der Natur (Mk 9,26-29):

„Und [Jesus] sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft und steht auf, Nacht und Tag; und der Same geht auf und wächst – er weiß nicht wie. Von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm, danach die Ähre, danach den vollen Weizen in der Ähre. Wenn aber die Frucht reif ist, so schickt er alsbald die Sichel hin; denn die Ernte ist da.“

Das Reich Gottes wächst ohne Zutun des Menschen. Niemand muß sich als Supergärtner des Gemeindewachstums aufspielen. Wir sind nicht die Gartenbauarchitekten der Gemeinde und nicht die Psychologen, die verzweifelt an der eigenen Frömmigkeit herumschrauben. Glaubenswachstum geschieht, aber eben nicht aus eigener Kraft und Anstrengung. Darum gehören Geduld und Beharrlichkeit zu den wichtigsten Eigenschaften des Glaubens, obwohl sie gar nicht allzu viel Aktivität erfordern. Niemand muß sich den Leistungszwängen religiösen Wettbewerbs unterwerfen.

Der vollständige Text der Predigt findet sich hier.

 

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Blumenstrauß I

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Due settimane sul Lago Maggiore XXI – Sacro monte d’Orta

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Kurt Marti (1921-2017)

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Vor drei Jahren erschien in diesem Blog schon einmal ein Hinweis auf den Berner Pfarrer und Dichter Kurt Marti, der am 11.Februar verstorben ist. Damals gab er der Berner Zeitung ein Interview darüber, wie es ist alt zu werden: „Ich lasse mich nicht mehr aktivieren und präsentieren.“ . Mehr noch als seine Gedichte habe ich seine Essays, Tagebücher und Aphorismen geschätzt, die er bis ins hohe Alter publizierte.

 

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Come again

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Küchenmaschinen und Freiheit

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Der Predigttext für den Sonntag Septuagesimae stellt vor einige Rätsel. Jesus spricht aus verschiedenen Perspektiven über Herren und Knechte (Lk 17,7-10):

„Wer unter euch hat einen Knecht, der pflügt oder das Vieh weidet, und sagt ihm, wenn der vom Feld heimkommt: Komm gleich her und setz dich zu Tisch? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Bereite mir das Abendessen, schürze dich und diene mir, bis ich gegessen und getrunken habe; und danach sollst du essen und trinken? Dankt er etwa dem Knecht, dass er getan hat, was befohlen war? So auch ihr! Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: Wir sind unnütze Knechte; wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.“

Merkwürdigerweise kommt im Predigttext des Lukasevangelium das Wort Gott gar nicht vor. Jesus scheint über soziale Beziehungen zwischen Herr und Knecht zu reden, ohne Gott mit einzubeziehen. Aber wer tiefer blickt, der kann doch sehen, daß es sich anders verhält. Denn der Glaube an Gottes Gnade sorgt dafür, daß sich die Menschen aus allen möglichen Arten der Knechtschaft befreien.

Der gesamte Text der Predigt läßt sich hier nachlesen.

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