Castagniers XXII – Villa Ephrussi

Veröffentlicht unter Bilder, Fotos | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Singularisierung

Das neue Heft der Zeitschrift „tà katoptrizómena“ ist dem Thema „Singularisierung“ gewidmet. Darin ist ein Aufsatz („Singularisierung, Säkularisierung oder sichere Schrumpfung“) erschienen, der sich mit der religionssoziologischen Dimension von Singularisierung beschäftigt. Diese hat bekanntlich der Berliner Soziologe Andreas Reckwitz in einem der anregendsten soziologischen Bücher der letzten Jahre gründlich analysiert, dabei allerdings nach meinem Urteil die Perspektive der Kirchen nicht richtig berücksichtigt. Ich versuche, die Gründe dafür herauszuarbeiten, ob die neue Schrift der EKD-Bildungskammer über Konfessionslosigkeit geeignet ist, diesem Theorie-Entwurf etwas entgegenzusetzen.

Veröffentlicht unter Theologie | Verschlagwortet mit , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Tandernaken

Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Ein frohes Pfingstfest!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein frohes Pfingstfest!

Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Der R-Wert des Heiligen Geistes

In diesem Jahr findet das Pfingstwunder unter denkbar schlechten Voraussetzungen statt. Sie sitzen alle mit zwei Metern Abstand zu Ihrer Vorderfrau und Ihrem Nebenmann. Sie tragen Schutzmasken, aber immerhin sind manche von ihnen bunt und schön anzusehen. Die Masken verdecken das Gesicht, mit guten medizinischen Gründen. Aber Masken machen es schwerer, daß die Menschen verstehen, was sie sich gegenseitig sagen wollen.

Neben dem Bibeltext ist für diese Predigt zu Pfingsten eine Website der New York Times wichtig, die Sie unter diesem Link finden (https://www.nytimes.com/interactive/2020/05/24/us/us-coronavirus-deaths-100000.html). Da sie ihr Anliegen vor allem optisch weitergeben will, ist auch ohne große Englischkenntnisse zu verstehen, worauf die Seite abzielt. Weil die Seite der New York Times graphisch so eindrucksvoll ist, könnte man daran denken, eine Seite herauszunehmen und für die Gottesdienstbesucher zu kopieren. In diesem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen finden Sie weitere Erläuterungen auf Deutsch: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/new-york-times-den-toten-eine-stimme-16785771.html.

Der Predigttext für den Pfingstsonntag steht Apg 2, 1-22 (36):

Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort beieinander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Es wohnten aber in Jerusalem Juden, die waren gottesfürchtige Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als nun dieses Brausen geschah, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn ein jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden. Sie entsetzten sich aber, verwunderten sich und sprachen: Siehe, sind nicht diese alle, die da reden, aus Galiläa? Wie hören wir denn jeder seine eigene Muttersprache? Parther und Meder und Elamiter und die wir wohnen in Mesopotamien und Judäa, Kappadozien, Pontus und der Provinz Asien, Phrygien und Pamphylien, Ägypten und der Gegend von Kyrene in Libyen und Einwanderer aus Rom, Juden und Judengenossen, Kreter und Araber: wir hören sie in unsern Sprachen von den großen Taten Gottes reden. Sie entsetzten sich aber alle und wurden ratlos und sprachen einer zu dem andern: Was will das werden? Andere aber hatten ihren Spott und sprachen: Sie sind voll von süßem Wein. Da trat Petrus auf mit den Elf, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Ihr Juden, liebe Männer, und alle, die ihr in Jerusalem wohnt, das sei euch kundgetan, und lasst meine Worte zu euren Ohren eingehen! Denn diese sind nicht betrunken, wie ihr meint, ist es doch erst die dritte Stunde am Tage; sondern das ist’s, was durch den Propheten Joel gesagt worden ist (Joel 3,1-5): »Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, da will ich ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen, und eure Alten sollen Träume haben; und auf meine Knechte und auf meine Mägde will ich in jenen Tagen von meinem Geist ausgießen, und sie sollen weissagen. Und ich will Wunder tun oben am Himmel und Zeichen unten auf Erden, Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne soll in Finsternis und der Mond in Blut verwandelt werden, ehe der große Tag der Offenbarung des Herrn kommt. Und es soll geschehen: wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden.« So wisse nun das ganze Haus Israel gewiss, dass Gott diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Christus gemacht hat.

So paradox das klingen mag: Dieser Heilige Geist der Verständigung im Glauben wirkt ansteckend. Die Reproduktionszahl, der R-Wert, ist so hoch, daß ich hoffe, er wird Sie in diesem Gottesdienst am kommenden Sonntag alle anstecken. Der gesamte Text der Predigt ist hier zu finden.

Veröffentlicht unter Predigt | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Castagniers XXI – Villa Ephrussi

Veröffentlicht unter Bilder, Fotos | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Shutdown XX – Gwahoddiad

Veröffentlicht unter Allgemeines, Musik | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Good-bye Girls

Veröffentlicht unter Musik | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Paris en grève (janvier 2020) – X

Veröffentlicht unter Fotos | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Castagniers XX – Villa Ephrussi

Veröffentlicht unter Bilder, Fotos | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen