Pa-pa-pageno

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Hallelujah – Sacred Harp

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Ein anderes Amerika

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Vergnügte Ruh‘

„Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken.“ Dieses Wort aus dem Predigttext für den 2.Sonntag nach Trinitatis ist eigentlich viel zu häufig zitiert worden. Es wirkt abgegriffen und verbraucht. Man muß sich darauf einlassen, um aus dieser wunderbaren Einladung zu Ruhe und Entlastung für eine Predigt etwas Neues zu entdecken.

Der Bibeltext steht Mt 11,25-30:

„Zu der Zeit fing Jesus an und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies Weisen und Klugen verborgen hast und hast es Unmündigen offenbart. Ja, Vater; denn so hat es dir wohlgefallen. Alles ist mir übergeben von meinem Vater, und niemand kennt den Sohn als nur der Vater; und niemand kennt den Vater als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

Die unruhige Seele sucht nach Trost und Rast. Jesus spricht davon, daß die Seelen „Ruhe finden“ sollen. Eine Kantate von Johann Sebastian Bach heißt darum nicht umsonst: „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“. Mir gefällt dieser Ausdruck sehr. Das Leben kann sehr unruhig werden, wenn die Zeitläufe plötzlich und unkontrolliert viele feindliche Mächte bereithalten, die sich der eigenen Seele bemächtigen wollen. Ruhe der Seelen meint in diesem Fall weit mehr als den beschaulichen Kaffee am Sonntagnachmittag, getrunken beim Verzehr eines Stücks Torte. Nichts dagegen einzuwenden! Aber hier ist eine Gelassenheit gemeint, die über den Tod hinausreicht. Jesus wirbt für Glauben und Vertrauen in Gott, die über die riskanten Mächte dieser Welt, am Ende auch über Sterben und Tod hinausreichen. Im Leben ist diese Ressource nicht immer vorhanden, man muß sie sich stets von anderen neu zusagen, übergeben lassen.

Der gesamte Text der Predigt findet sich hier.

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Castagniers XXIV – Antibes

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Les Indes Galantes

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Castagniers XXIII

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As Steels the Mourn

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Castagniers XXII – Villa Ephrussi

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Singularisierung

Das neue Heft der Zeitschrift „tà katoptrizómena“ ist dem Thema „Singularisierung“ gewidmet. Darin ist ein Aufsatz („Singularisierung, Säkularisierung oder sichere Schrumpfung“) erschienen, der sich mit der religionssoziologischen Dimension von Singularisierung beschäftigt. Diese hat bekanntlich der Berliner Soziologe Andreas Reckwitz in einem der anregendsten soziologischen Bücher der letzten Jahre gründlich analysiert, dabei allerdings nach meinem Urteil die Perspektive der Kirchen nicht richtig berücksichtigt. Ich versuche, die Gründe dafür herauszuarbeiten, ob die neue Schrift der EKD-Bildungskammer über Konfessionslosigkeit geeignet ist, diesem Theorie-Entwurf etwas entgegenzusetzen.

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