En Bourgogne XIII – Rully

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En Bourgogne XII – Autun

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Finlandia

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Ein gesegnetes Jahr 2021!

Nach all den merkwürdigen Erfahrungen des Jahres 2020 wünsche ich allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs ein gesegnetes Jahr 2021!

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Gottessohn in der Pubertät

Wenn Jesus ein kleines Baby in der Krippe war, dann muß er auch pubertiert haben, bevor sein öffentliches Wirken begann. Als einziger erzählt davon der Evangelist Lukas mit der Geschichte vom zwölfjährigen Jesus im Tempel (Lk 2,41-52):

Und seine [Jesu] Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest. Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes. Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten’s nicht. Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten. Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn. Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte. Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen gehorsam. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen. Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

Lukas will eine einfache Botschaft weiter geben: Jesus war ganz und gar Mensch. In der Krippe war er ein hilfsbedürftiges Baby. Als Zwölfjähriger nervte er seine Eltern. Das warf ihn aber nicht aus der Bahn. Er ging seinen Weg.

Wie der Zwölfjährige sich einem geistlichen Wachtumsprozeß stellte, so gilt es auch für alle, die gegenwärtig versuchen zu glauben. Jesus sprach im Tempel nicht von seinem leiblichen Vater, sondern von dem Vater im Himmel, von dem Vater, zu dem wir im Vaterunser beten. Glauben und Hoffen lassen sich wie ein Erwachsenwerden verstehen.

Gemeint ist ein Reifungsprozeß, der die Menschen nicht demütigt oder klein macht, sondern sie in ihrer Freiheit und Selbständigkeit begleitet, um mit den Widrigkeiten und Schwierigkeiten eines unübersichtlichen und chaotischen Lebens fertigzuwerden. Dafür braucht es (theologische) Weisheit, aber ebenso Gnade und Hoffnung.

Der ganze Text der Predigt ist hier zu lesen.

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En Bourgogne XI – Cormatin

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Flößt, mein Heiland

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Herbei, o ihr Gläubigen

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Weihnachtskrönung

Für den zweiten Weihnachtsfeiertag ist nach der neuen Perikopenordnung ein Predigttext aus dem Hebräerbrief vorgesehen (Hebr 1,1-4):

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er zuletzt in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welten gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.

Die Vision des Hebräerbriefs zeigt: Weihnachten ist der kindliche Widerspruch Gottes gegen die Widersprüche der Welt. Diese Widersprüche bedrängen die Menschen, angefangen von der Epidemie, unter der wir leiden, bis zu den Zweifeln an Gottes Gegenwart und Gnade. Das Kind in der Krippe braucht den Schutz seiner Eltern und Mitmenschen, aber in Wahrheit verhält es sich ganz anders: Das Kind, dieses Kind bringt den Menschen Gnade und Barmherzigkeit.

Der gesamte Text der Predigt ist hier zu lesen.

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Corona-Gedenken an Weihnachten

Wenn man an die vielen Diskussionen in den letzten Tagen denkt, bei denen darüber gestritten wurde, was erlaubt ist und was nicht, dann sollte man darüber nicht vergessen, daß viele Menschen bereits gestorben sind. Und es ist eine wichtige Aufgabe, ihrer zu gedenken:

Im Berliner ‚Tagesspiegel‘ ist unter dem Titel „Sie fehlen“ eine sehr bewegende Seite mit Nachrufen erschienen. Diese ist nach dem Vorbild einer Schweizer und einer amerikanischen Seite gestaltet. Die Schweizer Seite erschien in der Tageszeitung „Tagesanzeiger“. Die amerikanische Seite hat die New York Times gestaltet. Ich habe darauf bereits einmal in einem Post zu Pfingsten und einer Predigt hingewiesen.

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